RailsConf Europe 2007

Montag bis Mittwoch war ich mit vielen Kollegen auf der RailsConf Europe.

Montag


  • Die Registrierung durch O'Reilly am morgen war eine Katastrophe.
  • Trotter Cashion Refactoring Rails war zwar nicht falsch, aber eher eine Begründung für Unit-Tests und Refactoring überhaupt, statt zu zeigen wie. Und grep als Tool zu verkaufen, konnte maximal bei Windows Usern punkten.
  • Aslak Hellesøy und Børre Wessel Using Adobe FLEX with Rails war prinzipiell ganz ok. Nach einer schönen Veranschaulichung, wie man FLEX als GUI für Web-Services benutzen kann, z.B. auch Rails-Controllern, die JSON oder XML ausliefern, glitt das ganze aber dann doch in eine Adobe Werbeveranstaltung ab.

Dienstag


  • David Heinemeier Hansson Keynote über Rails 2.0 war ein schöner Anfang des Tages.
  • Benjamin Krause Caching in a Multilanguage Environment - kurz, knapp, konkret. Ein guter Vortrag über Zusammenspiel von Page- und Fragment-Caching in Rails und dem Apache.
  • Dr. Nic Williams Meta-Magic in Rails war ein ironisch lehrreicher Ausflug in Meta-Programming und die Benutzung von undefined_method und undefined_constant.
  • Geoffrey Grosenbach Powerfull CSS with Rails zeigte, wie CSS auch dynamisch mit Controllern ausgeliefert werden kann und die Kombination mit SAAS.
  • Eval Phoenix Rubinius, Improving the Rails Ecosystem stellte in einem guten Vortag die alternative Ruby-VM dar. Klang interessant, aber mal sehen wie sich das zu Rails 2.0 verhält.
  • Dr. Roy T. Fielding The Rest of REST war zwar inhaltlich interessant, aber bei dem Vortrag weiss ich jetzt, warum keiner auf das Thema anspringt.
  • Craig R. McClanahan Rails and the Next Generation Web hat mich dann noch mal angenehm überrascht - interessant, konkret, von SUN und ohne Java-Werbung.

Mittwoch


  • Marcel Molina Jr., Michael Kozinarski Best Practices sind wohl immer für ein paar gute Tips zu gebrauchen.
  • Ola Bini JRuby on Rails at ThroughtWorks zeigte den Weg zu Ruby in Umgebungen, wo man nicht so einfach mal eine neue Software installieren kann.
  • Heiko Webers Ruby on Rails Security erklärte viele Sicherheitsgrundlagen, gab aber auch ein paar Tips, was man in Rails vermeiden sollte - sofern man da noch zugehört hat.
  • Till Vollmer Browser-based Testing of Massive Ajax-using Rails Applications with Selenium gab mir neue Ideen, was mit unseren Selenium-Tests nicht stimmen könnte (wait() und AJAX).
  • Ben Nolan Functinal JavaScript Development with Prototype führte in die Tiefen von JavaScript, aber trotzdem was über Variablen-Scope und bind gelernt.
  • Jay Fields Extending Rails to Use the Presender Pattern gab zu, dass der Ansatz nicht wirklich zum Ziel führte.
  • Chad Thatcher Obscure data Formats, Workflow, and Remote Synchronisation zeigte anschaulich, wie mit composition_of wirklich haarsträubende Daten als Blob belassen werden und trotzdem als Ruby Modelattribute zugreifbar sind. Die Suche wurde mit Ferret gelöst, ein paar Details dazu wären schön gewesen.